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Beiträge aus dem Was-mit-Medien-Alltag

Projektplanung analog (Teil 2)

Projektplanung analog
Projektplanung analog • Foto: Martin Kohlhaas

Nachdem ich letztens über die Makro-Ebene (Angebote/Aufträge) geschrieben habe, gehe ich heute ein Stück tiefer ins Detail.

Innerhalb der Projekte fallen eine Menge von Einzelaufgaben an. Diese schreiben wir einfach auf Zettel und können sie so ganz einfach umsortieren und verteilen. Links neben dem Lineal befinden sich die Aufgaben mit dem Status „Wichtig und Dringend“. Typischerweise deckt das den Plan der aktuellen Woche ab. Rechts neben dem Lineal ist die Warteschlange der Sachen, die schon klar sind, dass sie gemacht werden müssen, nur noch nicht, wann sie gemacht werden können.

Erledigte Aufgaben kommen in die Klammern. Da freut man sich, wenn der Stapel richtig dick ist.

Diese Methode - vom Prinzip her etwas an Kanban erinnernd - hilft uns gut, den Überblick zu bewahren. Manchmal werden geschätzte Zeitaufwände gleich auf dem Zettel vermerkt, dann lässt sich auch gut abschätzen, wie viele Aufgaben sich im nächsten Zeitabschnitt (laufende Woche) unterbringen lassen.

04.12.2017 | Noch keine Kommentare

Projektplanung analog

Projektplanung analog
Projektplanung analog • Foto: Martin Kohlhaas

Ich mag die kleinen analogen Werkzeuge im überwiegend digitalisierten Alltag. Ein zentrales Arbeitsinstrument sind unsere farbigen Hängeordner. Diese geben jederzeit ganz schnell einen Überblick über den großen Planungsstand. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder auch Software ausprobiert, die aber nie diese Einfachheit und Direktheit erreichen konnte.

Von hinten nach vorne bedeuten die Ordnerfarben:

  • Beige: Eigenprojekte mit niedriger Priorität für „wenn mal Zeit ist“
  • Rot: Projektanfragen. Hier müssen Angebote geschrieben werden.
  • Gelb: Die Angebote sind geschrieben und verschickt, aber (noch) kein Auftrag erteilt
  • Grün: Der Auftrag ist erteilt – das Projekt ist in Arbeit.

Wie es dann mit der Feinplanung weitergeht - ebenfalls analog - gibt es vielleicht in einem nächsten Beitrag.

23.11.2017 | Noch keine Kommentare

Webmontag #49

Für die Statistik hier der Eintrag zur Veranstaltung am Montag. Wir waren zu viert. Es gab viel zu besprechen.

Als kleine Vorankündigung sei geschrieben, dass der nächste und dann letzte Webmontag für Weimar am 11.12.2017 stattfinden wird. Alles weitere dann im Dezember.

15.11.2017 | Noch keine Kommentare

Ohne Sitemap geht nichts

Sitemap-Workshop mit Kunden
Sitemap-Workshop mit Kunden

Die Gliederung einer Website bildet das Rückgrat des gesamten Projektes und ist die Grundlage zentraler Design-Entscheidungen (z.B. horizontale vs. vertikale Navigation). Die Struktur der Sitemap ist jedoch nicht gleichzusetzen mit „Inhalt des Menüs“. Aus einer Sitemap können verschiedenste Menüs/ Navigationen abgeleitet werden (z.B. nach Zielgruppen, nach Themen, Serviceangebote, nach Aktualiität).

Es sollte nur die „eine richtige Gliederung“ geben. Davon können jedoch viele verschiedene Zugänge zu den Inhalten abgeleitet werden. Ein Hauptmenü ist davon sicherlich die offensichtlichste. Sitemaps im Footer, Pfadnavigationen, Teaser usw. sind weitere Werkzeuge, um Inhalte verschiedenen Nutzertypen zugänglich zu machen.

Eine ordentliche Sitemap macht viel Arbeit. Sie erleichtert aber auch die langfristige Pflege und Erweiterung der Website, da jeder Inhalt seinen „natürlichen“ Platz in der Struktur hat. Doch auch die beste Sitemap verwildert nach ein paar Jahren und muss – wie gestern im Workshop geschehen – neu analysiert und ggf. angepasst werden.

Wie im Bild zu sehen, geht das auch ganz analog. Alle vorhandenen Menüpunkte wurden auf Kärtchen gedruckt und können so immer wieder neu arrangiert und kommentiert werden. Zwischenstände lassen sich schnell dokumentieren und für spätere Diskussionen festhalten.

27.10.2017 | Noch keine Kommentare

Webmontag #48

2 Bilder. Klicken Sie auf ein Bild um die Diaschau zu starten.

Tweet zur Professionalisierung der IT-Branche Tweet zu kurzlebigen modernen Websites/-apps

Unsere – diesmal mit vier Personen besetzte – Diskussionrunde machte sich an zwei Tweets der letzten Woche fest. Thema 1 drehte sich um die Veröffentlichungen rund um „PC Wahl“ (siehe Podcast Logbuch Netzpolitik 228). Zu keinem gemeinsamen Ergebnis führte die Frage, ob langsamere Entwicklung eventuell nachhaltigere Entwicklung sein könnte.

Den nächsten Webmontag in Weimar gibt es am 13. November.

12.09.2017 | 1 Kommentar