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Beiträge aus dem Was-mit-Medien-Alltag

Infografik handgemacht #2

Neulich war ich mal wieder bei Jenaplan, nach langer Zeit.

Traumziele-Weltkarte in der Jenaplanschule Weimar
Traumziele-Weltkarte in der Jenaplanschule Weimar

Im Hausflur hing diese schöne Weltkarte. Während des Schreibspaziergangs konnte jedes Kind Zettel mit seinem Namen auf seine Traumziele kleben.

Ergebnis: die meisten Traumziele liegen in Europa – wer hätte das gedacht. Ob das daran liegt, dass die Erst- bis Sechstklässler die weiter entfernten Ziele nicht so gut kennen, oder daran, dass sie wirklich nicht so weit weg wollen, bleibt offen.
Es gab übrigens auch Ziele wie Weltraum oder Mittelerde. Die sind offenbar ganz gut bekannt.

08.02.2013 | Noch keine Kommentare

Von Moscow nach neudeli

Vortrag in der Günderwerkstatt: „Was erwarten Investoren von Gründern?“

Gestern Abend habe ich den Vortrag von Frank Siegmund (IQ2b) in der Gründerwerkstatt neudeli besucht. Dieser hat nicht nur meinen Horizont, sondern auch mein Vokabular erweitert. So weiß ich jetzt, was ein Term Sheet ist und das ein „one pager“ durchaus zwei Seiten haben kann.

Vor allem aber, habe ich jetzt mehr Einblicke und Vorstellungen, wie man mit Projektideen umgehen kann/sollte. Optimal für den Start in ein neues Jahr.

30.01.2013 | 1 Kommentar

Weg von „Pseudo-Echt“: Flat design

Die Gegenbewegung zu Pseudo-Leinwand-Hintergründen, Leder-Imitationen, polierten Edelstahlknöpfen ist längt im Gange.

Skeuomorphismus (Wikipedia) nennt man die Imitation bzw. Übertragung von Materialästhetik oder Funktionseigenschaften von einem Kontext in einen anderen. Apple hat da in den letzten Jahren den Bogen wohl etwas überspannt und hat die Grundlage gelegt für eine Unmenge von Software und Websites, die diese Ästhetik einsetzen.

Die Gegenbewegung läuft im Webdesign unter dem Titel „flat design“. Nach einer einführenden Diskussionen im Dezember gibt es heute nochmal eine Übersicht von Beispielen und weitere Links zum Thema im Designmagazin speckyboy. Passenderweise stehen sich hier die ewigen Kontrahenten wieder gegenüber, denn Microsoft schwimmt mit Windows 8 voll auf dieser Welle.

23.01.2013 | 4 Kommentare

MoSCoW-Meeting

Unsere kleines Entwicklerteam traf sich heute zur Priorisierung der Aufgaben zur Finalisierung von Akira2.

Priorisierung der Todo-Liste nach MoSCoW
Priorisierung der Todo-Liste nach MoSCoW • Foto: Martin Kohlhaas

Die Feature-Liste ist geschlossen, jetzt geht es ans Aufarbeiten der letzten Problemstellen, Kontrolle und Doku. Bei der Sortierung der Aufgaben sind wir nach der MoSCoW-Priorisierung vorgegangen.

15.01.2013 | Noch keine Kommentare

Webdienstag #4

Der Webdienstag zum Thema Processing am 08.01.2013

In kleiner Runde mit Jens Weber (mediaarchitecture), Daniel Schmidt (xpdt) im Büro bei Kohlhaas & Kohlhaas.

Jens gab uns einen Einstieg ins Thema mit beeindruckenden Beispielen aus der eigenen Projektarbeit. Darüberhinaus sind wir die Beispielscripte durchgegangen und haben die Grundbegriffe und -prinzipien kennengelernt. Jetzt steht den ersten eigenen Spielereien nichts im Wege.

Darüber hinaus waren Arduino-Boards und Minecraft (Erfahrungsbericht von Martin aus den Ferien) Diskusionsthemen vor allem im Zusammenhang mit der Frage, wie Kinder sich selbst das Programmieren beibringen (Crafting mit Redstone, Programmierung von Turtles mit LUA in Feed the Beast)

Nächstes Treffen ist am 12. Februar 2013, dann in den Räumen von XPDT.

09.01.2013 | Noch keine Kommentare

Telefonbuchsynchronisation

Wer kennt das nicht: da hat man E-Mail Programm, und iPhone und mehrere Benutzer und eine Telefonanlage und am Ende findet man gerade die Adresse oder Telefonnummer genau da nicht, wo man sie braucht obwohl die ganz bestimmt irgendwo eingetragen wurde.

Was also tun? Das muss alles synchronisiert werden.

Bei mir ist die Konstellation so: 

  • Egroupware als zentraler Adress- und Kalenderserver mit zwei Benutzern, also zwei Adressbüchern.
  • Thunderbird auf diversen Computern als E-Mail Client. Hier erfolgt der Zugriff auf die Egroupware Adressen mit Hilfe des Sogo-Connectors von Inverse via CardDav
  • Fritz!Box mit Firmware 5.29, dran angeschlossen einige DECT Mobilteile. Derzeit gibt es hier keine richtige Synchronisation.
  • dazu iPhone und iPad, Zugriff erfolgt über Carddav auf den Egroupware Server

Eigentlich funktioniert der Zugriff auf die Adressen schon ganz gut, der einzige Wermutstropfen ist die Anbindung der Telefonanlage. Das ist deshalb ärgerlich, weil das Telefon eigentlich ja der natürlichste Platz für die Benutzung von Telefonnummern ist. Bisher ging die Synchronisation der Fritzbox leidlich gut mit einem Thunderbird-Plugin namens ThunderBox. Leider funktioniert das nun nach einem Update der Fritzbox Firmware überhaupt nicht mehr.

Da muss also eine bessere Lösung her.

Nach ein bisschen Recherche habe ich herausgefunden, das man mit der FritzApp fürs iPhone das aktuelle Adressbuch des iPhone als XML Datei exportieren kann, die dann über das Web-Interface der Fritzbox dort importiert werden kann. Sicher nicht der einfachste Weg, aber das sind wir ja bei Computern in heterogenen Umgebungen gewohnt.

Leider gibt es ein Problem: bei den Namen in den Telefonbucheinträgen in der Fritzbox wird nicht in Vor- und Nachname unterschieden. Alle Einträge stehen deshalb in der Form "Vorname Nachname" im Telefonbuch der Fritz!Box. Das ist ungünstig, weil ich es eben lieber hab, wenn die Namen im Adressbuch nach Nachname sortiert werden. Ausserdem ist das ganze Prozedere natürlich viel zu umständlich.

Nachdem ich mit die Struktur der XML-Exportdatei angesehen habe, kam mir sofort die Idee, eine solche Datei per PHP selbst zu erzeugen - natürlich aus den aktuellen Daten der Egroupware Datenbank. Dann kann ich den Inhalt der XML Datei selber formatieren, also z.B. das Namensfeld mit dem Nachname voran bestücken.

Evtl. ist es sogar möglich, den ganzen Export/Import Vorgang soweit zu automatisieren, dass einfach die Egroupware Adressbücher der beiden Nutzer per Knopfdruck aktuell in die Fritz!Box zu übertragen werden.

Mal sehen. Vielleicht implmentiere ich das noch dieses Jahr - nach Weihnachten, wenn die besinnliche Zeit beginnt. Die Idee steht jedenfalls.

Nachtrag (27.10.2013):

Mittlerweile habe ich ich das implementiert (auf der Basis der Fritz!Box API von Gregor Nathanael Meyer) und es läuft bei mir auch ganz gut. Ich stelle das Skript hier mal zur Verfügung, aber Achtung: Benutzung auf eigene Gefahr. 

fritzbox_egw_sync.zip (zip / 7 Kb)

23.12.2012 | 7 Kommentare