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Beiträge aus dem Was-mit-Medien-Alltag

14 miese Webdesign-Trends

HTML5 ist super und bringt viele Vorteile für Web-Anbieter und -Nutzer. Scheinbar gibt es aber auch Schattenseiten, wie Chris Lake für econsultancy.com ausgemacht hat.

Via digg.com und twitter macht gerade ein Artikel mit dem Titel „14 lousy web design trends that are making a comeback“ die Runde. Der Autor machte im Rahmen der Recherche für einen HTML5-Artikel Bekanntschaft mit einigen Phänomenen im zeitgenössischen Webdesign, die er längst überwunden glaubte.

Hier eine Kurzübersetzung der Top 14 miesesten Trends, die Details und Begründungen können im englischen Original nachgelesen werden.

  1. Vorschaltseiten mit Ladebalken (das ist so Flash-Like)
  2. versteckte Navigationselemente (finde das Menü)
  3. Aufforderungen (zum Bookmarken, zum Laden von passenden Apps, zur Nutzung bestimmter Features etc.)
  4. Bilder zur Darstellung von Text (ein echt alter Hut, der in die Mottenkiste gehört)
  5. minimaler Kontrast (bin ich hier beim Sehtest?)
  6. fragwürdige Animationen
  7. mysteriöse Icons (nicht erkennbar, zu viel Detail)
  8. fehlende Seiten (hat das wirklich was mit HTML5 zu tun?)
  9. Die Website/der Browser bestimmt über den Nutzer (Elemente erscheinen, verschwinden ohne Nutzeraktivität)
  10. Winz-Schriften
  11. hirnlose Pop-Ups (bringen keien Mehrwert, stören, gehen nicht wieder weg)
  12. Autoplay (bezieht sich auf Video, ich würde gerne Hintergrundmusik ergänzen, die einfach losgeht und Herzinfarktalarm auslöst)
  13. Sammelsurium der Irritation (da haben wir den Autosound und Splash-Pages und so weiter)
  14. Verzögerungen (Warten auf Inhalte, weil vorher noch schick eingeblendet werden muss)

Die Liste verdeutlicht: Nicht alles, was geht muss auch gemacht werden. Es ist gut zu wissen was in den letzten 20 Jahren Webdesign alles so passiert ist, welche Entwicklungen wirklich nützlich sind und was als Spielerei gut auf eine Portfolioseite passt. Die Frage nach dem „Warum“ und „Brauchen wir das“ sollte häufiger gestellt werden. (Viele durchs Browserfenster tanzende Kängurus konnten so schon vermieden werden :)

comment Kommentare

Alexander Rutz am 14.03.2013, 08:48:

Puh, beim lesen der Überschrift dachte ich: »Mist, da sind bestimmt ein paar Sachen dabei die ich auch mache!« aber zum Glück nichts. :›