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Beiträge aus dem Was-mit-Medien-Alltag

Ohne Sitemap geht nichts

Sitemap-Workshop mit Kunden
Sitemap-Workshop mit Kunden

Die Gliederung einer Website bildet das Rückgrat des gesamten Projektes und ist die Grundlage zentraler Design-Entscheidungen (z.B. horizontale vs. vertikale Navigation). Die Struktur der Sitemap ist jedoch nicht gleichzusetzen mit „Inhalt des Menüs“. Aus einer Sitemap können verschiedenste Menüs/ Navigationen abgeleitet werden (z.B. nach Zielgruppen, nach Themen, Serviceangebote, nach Aktualiität).

Es sollte nur die „eine richtige Gliederung“ geben. Davon können jedoch viele verschiedene Zugänge zu den Inhalten abgeleitet werden. Ein Hauptmenü ist davon sicherlich die offensichtlichste. Sitemaps im Footer, Pfadnavigationen, Teaser usw. sind weitere Werkzeuge, um Inhalte verschiedenen Nutzertypen zugänglich zu machen.

Eine ordentliche Sitemap macht viel Arbeit. Sie erleichtert aber auch die langfristige Pflege und Erweiterung der Website, da jeder Inhalt seinen „natürlichen“ Platz in der Struktur hat. Doch auch die beste Sitemap verwildert nach ein paar Jahren und muss – wie gestern im Workshop geschehen – neu analysiert und ggf. angepasst werden.

Wie im Bild zu sehen, geht das auch ganz analog. Alle vorhandenen Menüpunkte wurden auf Kärtchen gedruckt und können so immer wieder neu arrangiert und kommentiert werden. Zwischenstände lassen sich schnell dokumentieren und für spätere Diskussionen festhalten.

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