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Beiträge aus dem Was-mit-Medien-Alltag

Less is More

Style-Sheet-Dateien können mitunter recht lang und komplex werden. Was bei der Neuentwicklung einer Website noch gehen mag, wird bei späteren Änderungen schnell zum Zeitfresser.

Wenn man dazu noch den Anspruch hat, mit so wenig Tags und Klassen wie möglich auszukommen, einen gewissen Anspruch an die „Quelltext-Ästhetik“ hat und – vor allem – eine konsistente Darstellung aller Website-Elemente anstrebt, ist das Schreiben von CSS-Dateien per Hand eine mühselige und – insgesamt betrachtet – zeitaufwendige Sache.

Als Alternative zum Erzeugen von CSS mithilfe eines selbstgemachten PHP-Skripts gibt es seit 2007 Sass und seit 2009 Less.
Letztendlich schreibt man das CSS dann immer noch per Hand, kann aber dank Variablen, so genannten Mixins, Funktionen und Verschachtelungen eine Menge Code sparen. Auch bei (nachträglichen) Änderungen ist man schneller – vorausgesetzt natürlich man hat sich die Struktur des CSS und die darin enthaltenen Abhängigkeiten gut überlegt, denn ohne nachzudenken geht es auch hier nicht.
Was mir persönlich noch fehlt, ist ein eingebauter CSS-Tidy/-Cleanser. Das wäre cool.

11.02.2013 | 1 Kommentar

Infografik handgemacht #2

Neulich war ich mal wieder bei Jenaplan, nach langer Zeit.

Traumziele-Weltkarte in der Jenaplanschule Weimar
Traumziele-Weltkarte in der Jenaplanschule Weimar

Im Hausflur hing diese schöne Weltkarte. Während des Schreibspaziergangs konnte jedes Kind Zettel mit seinem Namen auf seine Traumziele kleben.

Ergebnis: die meisten Traumziele liegen in Europa – wer hätte das gedacht. Ob das daran liegt, dass die Erst- bis Sechstklässler die weiter entfernten Ziele nicht so gut kennen, oder daran, dass sie wirklich nicht so weit weg wollen, bleibt offen.
Es gab übrigens auch Ziele wie Weltraum oder Mittelerde. Die sind offenbar ganz gut bekannt.

08.02.2013 | Noch keine Kommentare

Von Moscow nach neudeli

Vortrag in der Günderwerkstatt: „Was erwarten Investoren von Gründern?“

Gestern Abend habe ich den Vortrag von Frank Siegmund (IQ2b) in der Gründerwerkstatt neudeli besucht. Dieser hat nicht nur meinen Horizont, sondern auch mein Vokabular erweitert. So weiß ich jetzt, was ein Term Sheet ist und das ein „one pager“ durchaus zwei Seiten haben kann.

Vor allem aber, habe ich jetzt mehr Einblicke und Vorstellungen, wie man mit Projektideen umgehen kann/sollte. Optimal für den Start in ein neues Jahr.

30.01.2013 | 1 Kommentar

Weg von „Pseudo-Echt“: Flat design

Die Gegenbewegung zu Pseudo-Leinwand-Hintergründen, Leder-Imitationen, polierten Edelstahlknöpfen ist längt im Gange.

Skeuomorphismus (Wikipedia) nennt man die Imitation bzw. Übertragung von Materialästhetik oder Funktionseigenschaften von einem Kontext in einen anderen. Apple hat da in den letzten Jahren den Bogen wohl etwas überspannt und hat die Grundlage gelegt für eine Unmenge von Software und Websites, die diese Ästhetik einsetzen.

Die Gegenbewegung läuft im Webdesign unter dem Titel „flat design“. Nach einer einführenden Diskussionen im Dezember gibt es heute nochmal eine Übersicht von Beispielen und weitere Links zum Thema im Designmagazin speckyboy. Passenderweise stehen sich hier die ewigen Kontrahenten wieder gegenüber, denn Microsoft schwimmt mit Windows 8 voll auf dieser Welle.

23.01.2013 | 4 Kommentare

MoSCoW-Meeting

Unsere kleines Entwicklerteam traf sich heute zur Priorisierung der Aufgaben zur Finalisierung von Akira2.

Priorisierung der Todo-Liste nach MoSCoW
Priorisierung der Todo-Liste nach MoSCoW • Foto: Martin Kohlhaas

Die Feature-Liste ist geschlossen, jetzt geht es ans Aufarbeiten der letzten Problemstellen, Kontrolle und Doku. Bei der Sortierung der Aufgaben sind wir nach der MoSCoW-Priorisierung vorgegangen.

15.01.2013 | Noch keine Kommentare

Webdienstag #4

Der Webdienstag zum Thema Processing am 08.01.2013

In kleiner Runde mit Jens Weber (mediaarchitecture), Daniel Schmidt (xpdt) im Büro bei Kohlhaas & Kohlhaas.

Jens gab uns einen Einstieg ins Thema mit beeindruckenden Beispielen aus der eigenen Projektarbeit. Darüberhinaus sind wir die Beispielscripte durchgegangen und haben die Grundbegriffe und -prinzipien kennengelernt. Jetzt steht den ersten eigenen Spielereien nichts im Wege.

Darüber hinaus waren Arduino-Boards und Minecraft (Erfahrungsbericht von Martin aus den Ferien) Diskusionsthemen vor allem im Zusammenhang mit der Frage, wie Kinder sich selbst das Programmieren beibringen (Crafting mit Redstone, Programmierung von Turtles mit LUA in Feed the Beast)

Nächstes Treffen ist am 12. Februar 2013, dann in den Räumen von XPDT.

09.01.2013 | Noch keine Kommentare