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  • Lesetipps

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 29.09.2015 in Link-Tipps, Recherche, Webdesign

    Bildschirmfoto Seite 179 aus den Beiträgen zur bildnerischen Formlehre  von Paul Klee, Bild: http://www.kleegestaltungslehre.zpk.org/ee/ZPK/BF/2012/01/01/182/
    Bildschirmfoto Seite 179 aus den Beiträgen zur bildnerischen Formlehre von Paul Klee, Bild: http://www.kleegestaltungslehre.zpk.org/ee/ZPK/BF/2012/01/01/182/

    Auf der Website des Zentrum Paul Klee Bern gibt die Manuskripte des Künstlers aus seiner Lehrtätigkeit zur „Bildnerischen Gestaltungslehre“ am Bauhaus in Weimar zwischen 1921 und 1931 in einer vorbildhaften digitalen Aufbereitung. Die einzelnen Heftseiten sind jeweils als Abbildung zu sehen, der eine Transkiption gegenübergestellt wurde, die den Aufbau der Seite nachahmt. Beim Überfahren der Heftseiten werden die entsprechend übertragenen Texte hervorgehoben. PDFs mit Kommentaren und Zusatzinformationen ergänzen das Originalmaterial.

    Ein Archiv anderer Art hat die U.S.-Regierung zusammengestellt. Zur Vereinheitlichung der digitalen Regierungsangebote wurde ein Styleguide erarbeitet. Wer CSS-Frameworks benutzt, wird hier auf bekannte Strukturen treffen. Offenbar wurde aber kräftig ausgemistet und nur das Nötigste definiert. Auf jeden Fall sehenswert. Einleitung zum Styleguide, U.S. Web design standards

    Wer generell auf Styleguides steht, war bisher mit den Corporate-Design Manuals/Styleguides im Designtagebuch sehr gut beraten. Via @bdg_designer kam heute der Link auf findguidelin.es, den ich noch nicht kannte - großes Zeitraub-Potential.

  • Ein Hoch auf Blogs

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 17.10.2014 in Link-Tipps, Recherche

    … und Dave Winer, ihren Erfinder

    Ein Lesetipp zum Wochenende: Happy Blog, auf freitag.de. Mich verbindet mit Dave Winer nicht zuletzt Userland Frontier, eine Software mit der wir vor X Jahren eine ganze Reihe dynamisch/statischer Websites erstellten, bevor dann der große Wechsel zu CMSsen stattfand. Und dass es Blogs auch schon wieder 20 Jahre gibt … 

  • Geldfragen und CMS-Erfahrungen

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 06.12.2013 in Content Management, Link-Tipps, Recherche, Vermittlung

    drei Link-Empfehlungen zum Nikolaus

    Zwei Erfahrungsberichte haben es mir in der letzten Woche besonders angetan:

    1. Was kostet eine Website?

    Marko Hinze, Webdesigner und -entwickler aus Karlsruhe hat sich – bereits im August – dem Thema Angebotsanfragen zu Website-Projekten angenommen. Der Artikel greift alle Themen auf, die unbedingt in ein Briefing gehören und kombiniert dies mit kleinen Argumentationshilfen.

    1. Aspekte bei Wahl und Einrichtung von Content-Management-Systemen

    Mal wieder ein Beitrag aus dem Hause Gerrit van Aaken mit Erfahrungen aus dem CMS-Alltag. Meine Erfahrung: Das beste CMS ist das, welches der Dienstleister beauftragt wird zu installieren, um dann damit die Website des Auftraggebers selbst aktuell zu halten. Den „Mythos vom eifrigen Kunden“ kann ich genau so nachvollziehen - die redaktionelle Arbeit an einer Website wird immer wieder bzw. immer noch unterschätzt. Es scheint den Gedanken zu geben, dass allein die Installation eines CMS die Website von selbst pflegt. Die Anregung zur Produktion kurzer Tutorial-Videos statt ausufernder CMS-Schulungen ist definitiv eine weitere Überlegung wert.

    Und wer jetzt noch Zeit hat auf etwas Unterhaltung, dem sei die Tumblr-Site http://tabcloseddidntread.com/ empfohlen und wer es ausführlicher mag liest dazu den Hintergrundbeitrag „The Value of Content“.

  • Crowdfunding mit seedmatch.de

    veröffentlicht von Marko Meister am 18.07.2013 in Gut zu wissen, Link-Tipps, Recherche · 1 Kommentar

    junge Crowdfundingplattform für Startups.

    Interessant ist hier nicht nur die Tatsache, das es diese Geldsammelplattform gibt, sondern interessant sind auch die Projekte, für die dort Geld eingesammlt wird. Im Prinzip kann bei seedmatch jeder Investor werden, und sich z.B. mit 500 € an einem Startup beteiligen. Das ist zwar ein Risikoinvestment, kann also im schlimmsten Fall irgendwann alles weg sein, aber es gibt durchaus erfolgversprechende Ideen.

    Ich bin über das Projekt Easyprep2 auf diese Plattform gestoßen. EasyPrep ist ein Schichtplanungssystem, bei dem die Mitarbeiter sich für Schichten bewerben köbnnen und die Schichten auch untereinander zum Tausch anbieten können. 

    Beim weiteren durchblättern habe ich dann auch noch einige weitere schöne Projekte gesehen (z.B. AOTerra: dezentrale Heizungsanlagen mit Servern).

    Es lohnt sich sicher, immermal bei seedmatch.de reinzuschauen. 

  • 14 miese Webdesign-Trends

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 14.03.2013 in Link-Tipps, Recherche, Usability, Webdesign · 1 Kommentar

    HTML5 ist super und bringt viele Vorteile für Web-Anbieter und -Nutzer. Scheinbar gibt es aber auch Schattenseiten, wie Chris Lake für econsultancy.com ausgemacht hat.

    Via digg.com und twitter macht gerade ein Artikel mit dem Titel „14 lousy web design trends that are making a comeback“ die Runde. Der Autor machte im Rahmen der Recherche für einen HTML5-Artikel Bekanntschaft mit einigen Phänomenen im zeitgenössischen Webdesign, die er längst überwunden glaubte.

    Hier eine Kurzübersetzung der Top 14 miesesten Trends, die Details und Begründungen können im englischen Original nachgelesen werden.

    1. Vorschaltseiten mit Ladebalken (das ist so Flash-Like)
    2. versteckte Navigationselemente (finde das Menü)
    3. Aufforderungen (zum Bookmarken, zum Laden von passenden Apps, zur Nutzung bestimmter Features etc.)
    4. Bilder zur Darstellung von Text (ein echt alter Hut, der in die Mottenkiste gehört)
    5. minimaler Kontrast (bin ich hier beim Sehtest?)
    6. fragwürdige Animationen
    7. mysteriöse Icons (nicht erkennbar, zu viel Detail)
    8. fehlende Seiten (hat das wirklich was mit HTML5 zu tun?)
    9. Die Website/der Browser bestimmt über den Nutzer (Elemente erscheinen, verschwinden ohne Nutzeraktivität)
    10. Winz-Schriften
    11. hirnlose Pop-Ups (bringen keien Mehrwert, stören, gehen nicht wieder weg)
    12. Autoplay (bezieht sich auf Video, ich würde gerne Hintergrundmusik ergänzen, die einfach losgeht und Herzinfarktalarm auslöst)
    13. Sammelsurium der Irritation (da haben wir den Autosound und Splash-Pages und so weiter)
    14. Verzögerungen (Warten auf Inhalte, weil vorher noch schick eingeblendet werden muss)

    Die Liste verdeutlicht: Nicht alles, was geht muss auch gemacht werden. Es ist gut zu wissen was in den letzten 20 Jahren Webdesign alles so passiert ist, welche Entwicklungen wirklich nützlich sind und was als Spielerei gut auf eine Portfolioseite passt. Die Frage nach dem „Warum“ und „Brauchen wir das“ sollte häufiger gestellt werden. (Viele durchs Browserfenster tanzende Kängurus konnten so schon vermieden werden :)

  • Weg von „Pseudo-Echt“: Flat design

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 23.01.2013 in Link-Tipps, Recherche · 4 Kommentare

    Die Gegenbewegung zu Pseudo-Leinwand-Hintergründen, Leder-Imitationen, polierten Edelstahlknöpfen ist längt im Gange.

    Skeuomorphismus (Wikipedia) nennt man die Imitation bzw. Übertragung von Materialästhetik oder Funktionseigenschaften von einem Kontext in einen anderen. Apple hat da in den letzten Jahren den Bogen wohl etwas überspannt und hat die Grundlage gelegt für eine Unmenge von Software und Websites, die diese Ästhetik einsetzen.

    Die Gegenbewegung läuft im Webdesign unter dem Titel „flat design“. Nach einer einführenden Diskussionen im Dezember gibt es heute nochmal eine Übersicht von Beispielen und weitere Links zum Thema im Designmagazin speckyboy. Passenderweise stehen sich hier die ewigen Kontrahenten wieder gegenüber, denn Microsoft schwimmt mit Windows 8 voll auf dieser Welle.

  • „beyond tellerrand 2012“ - Zusammenfassung bei t3n

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 22.11.2012 in Link-Tipps, mobiles Web, Recherche

    19. und 20. November in Düsseldorf

    Mein Lieblingszitat aus dem Artikel (Vortrag Mark Boulton): „Er plädierte dafür, mit dem Nimbus, dass man den Rezeptionsprozess von Website-Besuchern unter Kontrolle habe, zu brechen. Vielmehr müssten Webentwickler und -Designer die Anpassungslogik von Responsive Design adaptieren und sie mehr als nur im bloßen Webdesign anwenden – sondern eben auch in ihrer täglichen Arbeit.“

    oder auch gut: (Vortrag Mat Marquis): „statt Buzzword Bingo … die drei wichtigsten Säulen von Responsive Webdesign in den Fokus rücken: Ein Flexibles Grid, Media Queries und Flexible Media and Images …“

    Zum Artikel bei t3n 

  • How Design works

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 12.11.2012 in Gut zu wissen, Link-Tipps, Recherche, Vermittlung · 1 Kommentar

    A guide for non-designers by Wells Riley.

  • WebPlatform.org

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 11.10.2012 in Link-Tipps, Recherche

    Eine neue offizielle und zentrale Sammelstelle für Dokumentationen zur Webentwicklung.

    Wenn ich das richtig aus den Ankündigungen herauslese, dann soll webplatform.org die bisherigen üblichen Quellen wie http://de.selfhtml.org/ oder http://www.w3schools.com/ ersetzen und eine offizielle, einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Webentwickler bieten.

    Find ich gut, dauert aber sicher noch etwas. Wenn ich zum Beispiel bei den media queries reinschaue, dann ist da bis auf einen externen Link noch gähnende Leere.

  • Fundstücke

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 09.07.2011 in Link-Tipps, Recherche, SVG

    vom 2. bis 9. Juli mit Links zu Infografik, SVG, PureData, Creative Commons