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  • Weniger ist besser – ImageOptim zur Bildoptimierung

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 03.03.2015 in Recherche, Tool-Tipps

    Das frei für Mac OS X verfügbare Optimierungswerkzeug komprimiert Bilder verlustfrei, ohne die Pixel zu verändern, und reduziert damit den Platzbedarf von Bilddateien.

    Beispielbild für die Optimierung, Bild: Foto: Martin Kohlhaa + 2 Bilder
    Beispielbild für die Optimierung, Bild: Foto: Martin Kohlhaa

    Wenn man „Speichern fürs Web“ (z.B. in Adobe Illustrator oder Adobe Photoshop) als Standard-Methode zum Erzeugen optimierter Web-Bilder benutzt, geht man davon aus, dass dabei das Beste an Optmierung aus dem Bild herausgeholt wird.

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    Größenvergleich: Rechts JPG in Originalgröße vom Tablet in Photoshop mit Speichern fürs Web und 60% Qualität gespeichert, Links das Bild nach der Optimierung.

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    Die PNG-Variante mit einer kompakteren Größe. Links das Originalbild mit einer Größe von 1200×900 Pixeln als PNG24 gespeichert. Rechts die optimierte Variante.

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    ImageOptim kriegt diese Dateien aber nochmals kleiner. Zum Optimieren zieht man einfach das Bild/ die Bilder auf das Programmfenster, welches die Dateien einfach am gleichen Platz wieder speichert. Es entsteht also nicht wirklich ein zusätzlicher Arbeitsaufwand.

    https://imageoptim.com

  • WebApp ¿©hara¢ter(s)!

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 16.02.2015 in Recherche, Tool-Tipps

    Schon wieder den Spickzettel auf dem Schreibtisch nicht gefunden oder unterwegs nicht dabei?

    Sonderzeichenhilfe „Liebe Mac-Tastatur“, Bild: Foto: Martin Kohlhaas + 1 Bild
    Sonderzeichenhilfe „Liebe Mac-Tastatur“, Bild: Foto: Martin Kohlhaas

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    Die Sonderzeichen-Hilfe gibt es jetzt als Website von Viktor und Clemens Nübel. Für die Sonderzeichen selbst lassen sich die Tastaturkombinationen für Mac, Windows und Linux sowie dne/die/das HTML-Entity anzeigen. Neben diesem „praktischen“ Nutzen ist die Website aber auch eine Demo-Seite für fünf Schriftentwürfe von Viktor Nübel.

    Bookmark setzen!

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    Gefunden über Fontblog: http://www.fontshop.de/fontblog/praktisches-online-sonderzeichen-tool/

  • Schnell mal … Farbe

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 29.10.2014 in Recherche, Tool-Tipps

    Zufallsfarben von http://coolors.co
    Zufallsfarben von http://coolors.co

    Kuler ist zu komplex? Dann ist vielleicht coolors.co das Richtige, um mal eben ganz schnell ein paar Farben zusammenzustellen. (OK, aus „ganz schnell“ kann auch mal eine halbe Stunde rumklicken werden …)

  • Systemschriften/ default local fonts

    veröffentlicht von Birgit Kohlhaas am 03.10.2014 in CSS, Recherche, Tool-Tipps, Webfonts

    Welche Schrift ist auf welchem Betriebssystem vorinstalliert? Welche Schrift wird genommen, wenn die angegebene „erste Wahl“ nicht vorhanden ist?

    Diese Fragen beantwortet der neue kleine Onepager „Font Family Reunion. Compatibility tables for default local fonts“, zu finden unter fontfamily.io, erstellt von Zach Leatherman, für die gängigsten Betriebssysteme von Desktop- und Mobilgeräten.

  • Webdienstag #10

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 14.08.2013 in Tool-Tipps, Webmontag

    Unser Webmontag – jeden zweiten Dienstag im Monat – am 13.08.2013. Dieses Mal mit einer Vorstellung und Diskussion über Contao.

    Contao wurde uns von Matthias vorgestellt. Positiv fielen die Vergabe von Berechtigungen und die Anpassungsfähigkeit des Backends auf. Gewöhnungsbedürftig ist wohl die gesamte Template-Thematik in ihrer Feingleidrigkeit und dadurch, dass hauptsächlich im Backend editiert wird. „Als Wordpress-Fan“ und nur sporadischer Contao-Nutzer gab Matthias keine Empfehlung ab.

    Natürlich gab es die üblichen Abschweifungen und Werkzeugdiskussionen bzw. -empfehlungen:

    • Vagrant
      als Entwicklungsumgebung
    • Sauce Labs
      als Online-Testumgebung für alles
    • CodeKit
      als Editor (für Less, Sass, Haml usw.)
    • Forklift
      als FTP-Alternative zu Transmit (man beachte die Programm-Icons)
    • Pxelmator
      als Photoshop/Illustrator-Ergänzung/Alternative?
    • Sketch
      als noch eine Illustrator-Alternative

    Der nächste Webdienstag findet am 10. September bei XP.DT in der Rohlfsstraße statt.

  • Wie kommen Zugangsdaten sicher und effizient zum Kunden?

    veröffentlicht von Marko Meister am 11.07.2013 in Lab, Sicherheit, Technisches, Tool-Tipps · 3 Kommentare

    Wer mit Support zu tun hat kennt das Problem: der Kunde braucht ganz schnell sensible Zugangsdaten und hat sie nicht, weil die Kollegin, die diese Daten normalerweise verwaltet krank ist oder Urlaub hat oder er findet die Zugangsdaten einfach nicht mehr. Oder es wurde eine neue Mailbox eingerichtet und nun muss das Passwort irgendwie – am besten abhörsicher – zum Kunden. Wie gehen wir da vor? Klartext-Email oder im Skype macht Bauchschmerzen. Also?

    Variante 1: Anrufen, durchsagen.

    Das ist schonmal ganz gut und sicher, aber leider hat diese Variante einige Nachteile. Zum Einen geht das nicht immer, weil der Kunde z.B. gerade nicht telefonisch erreichbar ist. Daneben kann ein solches Telefonat auch anstrengend sein, wenn es um sichere Passworte geht (z.B: IuuhGZTgff567&%rrtfg), dann dauert die Transkription vom Geschriebenen ins Gesagte, ins Gehörte und zurück ins Geschrieben eine Weile und ist Fehleranfällig.

    Fazit: Relativ sicher ist das, aber Effizient geht anders.

    Variante 2: verschlüsselte Datei versenden. 

    Diese Variante geht eigentlich nur bei Kunden oder Partnern, mit denen man sich vorher auf ein Generalpasswort zur Verschlüsselung dieser solcher Dateien geeinigt hat. Und die Gegenseite muss dieses Passwort auch noch erinnern. Daneben wird eine Software gebraucht, die auf beiden Seiten vorhanden ist und dort im günstigsten Fall auch bereits anderweitig eingesetzt wird, damit der Umgang damit klappt.

    Fazit: Fällt also eigentlich auch aus.

    Variante 3 PGP verschlüsselte Emails

    Im Prinzip zählt hierzu auch S/MIME, wobei dafür Zertifikate benötigt werden, die das Setup noch komplizierter machen. Um PGP einzusetzen muss man auch ein bisschen Zeit mitbringen: ich habe gestern ungefähr 10 Minuten gebraucht, bis ich mir selbst die erste verschlüsselte Email geschickt hatte. Wen es interessiert, ich habe mich im Wesentlichen hier orientiert: enigmail.net 

    Fazit: kompliziertes Setup, geht nicht für schnelle Kommunikation mit neuem Kunde, weil der Sender zunächst einmal den öffentlichen Schlüssel des Empfängers benötigt. Ansonsten aber prima in die normalen Arbeitsabläufe integrierbar.

    Variante 4 NoteShred

    Gottseidank gibts ja Google, und es hätte mich gewundert, wenn nicht irgendjemand schonmal eine Applikation gebastelt hätte, die genau diesen Zweck erfüllt. Noteshred ist ein Dienst, der Notizen (z.B. Passwörter) verschlüsselt ablegt und nach Abruf zerstört. Zusammen mit der SSL-Verbindung zum Server ist das eigentlcih eine runde Sache - probierts mal aus https://www.noteshred.com/.

    Der Wermutstropfen ist ist natürlich, das dieser Service von irgendwem in Kalifornien betrieben wird. Gut - er versichert zwar, das das alles so gemacht wird, wie beschrieben, aber ein bisschen Bauchschmerzen habe ich da trotzdem.

    Natürlich habe ich dann auch eine Open-Source Implementation dafür gefunden (passtunnel.com / guithub/passtunnel). Leider ist die entsprechende Website grad nicht erreichbar.

    Fazit: Das wäre was, wenn wir das selber betreiben würden.

    Variante 5 Akira

    Ja. So kompliziert ist das ja nicht, also könnten wir das auch mal selber mit Akira implementieren.

    Aber vielleicht gibt es ja noch die andere ultimative Lösung. Gibts Ideen/ Vorschläge?

  • Welcher Editor darf’s denn sein?

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 22.05.2013 in Lab, Nähkästchen, Technisches, Tool-Tipps · 2 Kommentare

    Im Zweifelsfall jede Woche ein anderer wäre eine bei uns passende Antwort. Der aktuelle Wechsel zu Sublime Text dient mir als Anlass, die in der letzten Zeit genutzten Editoren mal Revue passieren zu lassen und da kommen einige zusammen:

    Welcher Editor darf’s denn sein?
    Welcher Editor darf’s denn sein?

    (in alphabetischer Reihenfolge)

    AptanaStudio3

    http://www.aptana.com/products/studio3

    Das war eine Empfehlung aus einem unserer Stammtische. Wenn man viele Fenster, Menüs, Optionen und Erweiterungsmöglichkeiten mag ist man hier sicher gibt bedient, für uns war das aber nix.

    Coda

    http://panic.com/coda/

    Wurde mal angeschafft, weil wir aus gleichem Hause Transmit als FTP-Programm nutzen und uns davon wohl eine einheitliche Bedienung versprochen haben. Wie auch immer, das Programm ist eher ein Spielzeug und sieht auch so aus.

    jEdit

    http://www.jedit.org/

    Auf Empfehlung von Marko und wegen der Suche nach einem Editor, den wir alle einheitlich nehmen können. War aber wegen der Java-Umgebung und des damit verbundenen anderen User Interfaces nicht unsere erste Wahl. Pluspunkt war das Code folding, gerade in größeren Projekten absolut hilfreich für die Übersicht im Quelltext.

    SubEthaEdit

    http://www.codingmonkeys.de/subethaedit/

    Wegen des Versprechens der gemeinsamen Arbeit an Dokumenten, was wir zwar mal ausprobiert aber in der Realität nie wirklich ausgenutzt haben. Ansonsten ein lange Zeit genutzter, sehr angenehmer Editor.

    Sublime Text 2

    http://www.sublimetext.com/

    Unser Neuzugang unter den Editoren nach einer Empfehlung von Harry Keller während der Typo Berlin. Ist plattformübergreifend zu haben, weswegen auch von Marko einsetzbar und mit vielen hilfreichen Features. Erster konkreter Super-Vorteil war die Installation des Less-Build-Pakets womit man direkt .css-Dateien aus seinen .less-Dateien rendern kann. (vorher mit Crunch unter Adobe Air - http://crunchapp.net/)

    TextWrangler

    http://www.barebones.com/products/textwrangler/

    Aus dem Hause BareBones (remember BBEdit), der wohl am längsten benutzte Texteditor bei uns bisher. Gerne und viel genutzt die Suchen-Funktion über ganze Verzeichnisse.

    Welchen Editor nutzt ihr und wie oft wechselt ihr die Werkzeuge? Seid ihr einem bestimmten Editor auf Jahre treu oder seid ihr – wie wir – ständig auf der Suche nach einem noch besseren Tool?

  • Bildgröße im Dutzend ändern

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 23.11.2012 in Gut zu wissen, Recherche, Tool-Tipps · 1 Kommentar

    Bildgröße aller Bilder in einem Ordner unter MacOS X direkt mit Terminalbefehl ändern.

    Bildgröße für mehrere Bilder in „Vorschau“ anpassen, Bild: Bildschirmfoto 23.11.2012
    Bildgröße für mehrere Bilder in „Vorschau“ anpassen, Bild: Bildschirmfoto 23.11.2012

    Bei Petapixel gibt es eine Anleitung dazu. Den ersten Teil (folder settings) kann man sich auch sparen, wenn man weiß, wie man im terminal zum gewünschten Ordner kommt.

    In den Kommentaren zum Artikel wird vehement auf den Automator verwiesen. Aber auch der Tipp, die Größe in der Vorschau anzupassen funktioniert sehr gut, vor allem, wenn man nicht im terminal zu Hause ist:

    Gewünschte Bilder auswählen (das müssen dann auch nicht alle Dateien im Ordner sein) und in Vorschau öffnen. Danach in der Seitenleiste alle Bilder markieren. »Werkzeuge/Größenkorrektur« wählen und dann kann’s losgehen. Viel komfortabler als mit dem Terminalbefehl kann man hier bestimmen, welche Größe (Höhe oder Breite) als Zielwert festgesetzt werden soll.

  • Schnelle Bugfixes für unterwegs

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 23.11.2011 in Apps, Recherche, Tool-Tipps

    Ab und an komme ich in die Verlegenheit, unterwegs mal schnell an einen Quelltext zu müssen. Neuerdings lasse ich den Laptop allerdings immer öfter im Büro und habe statt dessen nur das iPad dabei. Nach einer ganzen Weile des Suchens habe ich jetzt ein Set an Programmen zusammen, mit denen ich einigermaßen zurechtkomme, auch wenn das noch keine optimale Arbeitsumgebung ist.

    Was nutze ich also:

    1. „1Password“ für die ganzen Zugangsdaten, gesynct mit dem Laptop (nicht via Dropbox, sondern nur lokal)
    2. „Code - Source Code Viewer“ um sich den Quelltext der problematischen Website anzeigen zu lassen. Finde ich persönlich echt umständlich und mir ist nicht klar, warum man eine solche Funktion nicht auch in den normalen Browser einbauen kann. Aber es tut seinen Dienst, auch wenn ich auf diese extra App gerne verzichten würde.
    3. „Gusto“ für die eigentliche Bearbeitung der Website/Skripte. Das Programm hat FTP/SFTP direkt integriert. Man kann Projekte anlegen, damit alle Files sauber sortiert bleiben. Dateien können auf dem Server umbenannt werden, Rechte geändert, was man eben so braucht. Nicht schlecht. Der Editor bringt eine sinnvolle Tastatur mit und hat als einzige Schwäche zu wenig Platz zum schreiben. Die Entwickler arbeiten allerdings nach Nachfrage per E-Mail an einem Vollbildmodus beim Bearbeiten, dann wird es noch besser. Gut finde ich auch, dass das Programm mit einer extra PIN geschützt ist.

    Mit dieser Kombi lässt es sich beruhigt auch mal ein paar Tage ohne Rechner auskommen und ich bin trotzdem in der Lage mal einen Fehler von unterwegs zu beseitigen.