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  • Faxen?

    veröffentlicht von Marko Meister am 01.09.2014 in Gut zu wissen, Lab, Nähkästchen, Technisches

    Eigentlich braucht man ja kein Fax mehr, aber manchmal eben doch.

    Faxe empfange ich schon lange mit meiner Fritz-Box. Zum Versenden hatte ich früher immer einen entsprechenden Druckertreiber oder spezielle Software zu installieren und zu konfigurieren. Das ging auch ganz gut. Leider funktionierte das oft beim nächsten zu sendenden Fax nicht mehr, weil ich an einem anderen Rechner saß oder ich schon wieder einen neuen Rechner hatte und das ganze Spiel ging von Neuem los. 

    In der letzten Zeit habe ich die Faxe dann immer irgendwo auf ein klassisches Fax gelegt. Das ist zwar nicht so smart, ging aber am Ende schneller. 

    Das ist nun vorbei. Die Jungs von AVM haben bei einer der letzten Fritz-Box Aktualisierungen die Faxfunktion der Fritzbox erweitert. Dort kann man jetzt Faxe direkt versenden. Einfach Nummer, Betreff und Text in ein Formular eintragen und absenden. Das gesendete Fax kommt dann nochmal als Mail ins Postfach. Bilddateien kann man auch anhängen - was will man mehr.

    Natürlich ist es auf diese Weise mühsam ein Fax mit vielen Seiten zu verschicken, aber das muß ich nicht - ich bin ja kein Rechtsanwalt.

  • Karten, überall Karten

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 10.09.2013 in Recherche, Technisches

    Karten im Web verbindet man in der Regel mit Google Maps – so wie Tempo für Zellstofftaschentücher steht.

    Unter dem Titel „Verlage und Redaktionen: Investiert in Karten!“ gibt Lorenz Matzat auf http://datenjournalist.de/ einen kleinen Einblick in die Infrastuktur im Hintergrund. - ein Lesetipp.

  • Wie kommen Zugangsdaten sicher und effizient zum Kunden?

    veröffentlicht von Marko Meister am 11.07.2013 in Lab, Sicherheit, Technisches, Tool-Tipps · 3 Kommentare

    Wer mit Support zu tun hat kennt das Problem: der Kunde braucht ganz schnell sensible Zugangsdaten und hat sie nicht, weil die Kollegin, die diese Daten normalerweise verwaltet krank ist oder Urlaub hat oder er findet die Zugangsdaten einfach nicht mehr. Oder es wurde eine neue Mailbox eingerichtet und nun muss das Passwort irgendwie – am besten abhörsicher – zum Kunden. Wie gehen wir da vor? Klartext-Email oder im Skype macht Bauchschmerzen. Also?

    Variante 1: Anrufen, durchsagen.

    Das ist schonmal ganz gut und sicher, aber leider hat diese Variante einige Nachteile. Zum Einen geht das nicht immer, weil der Kunde z.B. gerade nicht telefonisch erreichbar ist. Daneben kann ein solches Telefonat auch anstrengend sein, wenn es um sichere Passworte geht (z.B: IuuhGZTgff567&%rrtfg), dann dauert die Transkription vom Geschriebenen ins Gesagte, ins Gehörte und zurück ins Geschrieben eine Weile und ist Fehleranfällig.

    Fazit: Relativ sicher ist das, aber Effizient geht anders.

    Variante 2: verschlüsselte Datei versenden. 

    Diese Variante geht eigentlich nur bei Kunden oder Partnern, mit denen man sich vorher auf ein Generalpasswort zur Verschlüsselung dieser solcher Dateien geeinigt hat. Und die Gegenseite muss dieses Passwort auch noch erinnern. Daneben wird eine Software gebraucht, die auf beiden Seiten vorhanden ist und dort im günstigsten Fall auch bereits anderweitig eingesetzt wird, damit der Umgang damit klappt.

    Fazit: Fällt also eigentlich auch aus.

    Variante 3 PGP verschlüsselte Emails

    Im Prinzip zählt hierzu auch S/MIME, wobei dafür Zertifikate benötigt werden, die das Setup noch komplizierter machen. Um PGP einzusetzen muss man auch ein bisschen Zeit mitbringen: ich habe gestern ungefähr 10 Minuten gebraucht, bis ich mir selbst die erste verschlüsselte Email geschickt hatte. Wen es interessiert, ich habe mich im Wesentlichen hier orientiert: enigmail.net 

    Fazit: kompliziertes Setup, geht nicht für schnelle Kommunikation mit neuem Kunde, weil der Sender zunächst einmal den öffentlichen Schlüssel des Empfängers benötigt. Ansonsten aber prima in die normalen Arbeitsabläufe integrierbar.

    Variante 4 NoteShred

    Gottseidank gibts ja Google, und es hätte mich gewundert, wenn nicht irgendjemand schonmal eine Applikation gebastelt hätte, die genau diesen Zweck erfüllt. Noteshred ist ein Dienst, der Notizen (z.B. Passwörter) verschlüsselt ablegt und nach Abruf zerstört. Zusammen mit der SSL-Verbindung zum Server ist das eigentlcih eine runde Sache - probierts mal aus https://www.noteshred.com/.

    Der Wermutstropfen ist ist natürlich, das dieser Service von irgendwem in Kalifornien betrieben wird. Gut - er versichert zwar, das das alles so gemacht wird, wie beschrieben, aber ein bisschen Bauchschmerzen habe ich da trotzdem.

    Natürlich habe ich dann auch eine Open-Source Implementation dafür gefunden (passtunnel.com / guithub/passtunnel). Leider ist die entsprechende Website grad nicht erreichbar.

    Fazit: Das wäre was, wenn wir das selber betreiben würden.

    Variante 5 Akira

    Ja. So kompliziert ist das ja nicht, also könnten wir das auch mal selber mit Akira implementieren.

    Aber vielleicht gibt es ja noch die andere ultimative Lösung. Gibts Ideen/ Vorschläge?

  • Webdienstag #8

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 12.06.2013 in Akira CMS, Content Management, Nähkästchen, Technisches, Webmontag · 2 Kommentare

    Unser Webmontag – jeden zweiten Dienstag im Monat – am 11.06.2013. Dieses Mal mit einem lange angekündigten und aufgeschobenen Thema: der Werkstattpräsentation unseres CMS Akira.

    Startseite der Akira-CMS-Website + 1 Bild
    Startseite der Akira-CMS-Website

    Präsentationen sind ein super Katalysator. So haben wir quasi bis zur letzten Minute gearbeitet, um pünktlich zum Webstammtisch die neue Website www.akira-cms.de online zu bekommen.

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    Der Präsentation selbst sahen wir mit sehr gemischten Gefühlen entgegen. Akira entwickeln wir seit 2007. Für uns ist Akira das Werkzeug, mit dem wir effizient Websites prototypen und produzieren. Für unsere Auftraggeber ist Akira das Werkzeug mit dem sie ihre Inhalte verwalten und präsentieren können.

    Unser CMS vorzustellen - vor Entwicklerkollegen und dem Hintergrund eines riesigen Marktes mit den Platzhirschen Typo3, Wordpress, Drupal, sowie unzähligen Agentur-Eigenentwicklungen hieß für uns auch, die Weiterentwicklung zu hinterfragen.

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    Um so mehr hat uns das positive Echo gefreut. So sahen wir uns bei grundlegenden Konzeptentscheidungen zur Systemarchitektur, bestimmten Funktionalitäten und sogar beim User Interface freundlich bestätigt.

    Neu dabei waren dieses Mal Tobias Hofmann und Matthias Breuer. Der eine oder andere Link wurde angesprochen – ich habe diesmal nicht mitgeschrieben – bitte in die Kommentare damit. Wir werden beim Thema Content Management bleiben und uns zum nächsten Treffen der „Konkurrenz“ widmen.

  • Welcher Editor darf’s denn sein?

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 22.05.2013 in Lab, Nähkästchen, Technisches, Tool-Tipps · 2 Kommentare

    Im Zweifelsfall jede Woche ein anderer wäre eine bei uns passende Antwort. Der aktuelle Wechsel zu Sublime Text dient mir als Anlass, die in der letzten Zeit genutzten Editoren mal Revue passieren zu lassen und da kommen einige zusammen:

    Welcher Editor darf’s denn sein?
    Welcher Editor darf’s denn sein?

    (in alphabetischer Reihenfolge)

    AptanaStudio3

    http://www.aptana.com/products/studio3

    Das war eine Empfehlung aus einem unserer Stammtische. Wenn man viele Fenster, Menüs, Optionen und Erweiterungsmöglichkeiten mag ist man hier sicher gibt bedient, für uns war das aber nix.

    Coda

    http://panic.com/coda/

    Wurde mal angeschafft, weil wir aus gleichem Hause Transmit als FTP-Programm nutzen und uns davon wohl eine einheitliche Bedienung versprochen haben. Wie auch immer, das Programm ist eher ein Spielzeug und sieht auch so aus.

    jEdit

    http://www.jedit.org/

    Auf Empfehlung von Marko und wegen der Suche nach einem Editor, den wir alle einheitlich nehmen können. War aber wegen der Java-Umgebung und des damit verbundenen anderen User Interfaces nicht unsere erste Wahl. Pluspunkt war das Code folding, gerade in größeren Projekten absolut hilfreich für die Übersicht im Quelltext.

    SubEthaEdit

    http://www.codingmonkeys.de/subethaedit/

    Wegen des Versprechens der gemeinsamen Arbeit an Dokumenten, was wir zwar mal ausprobiert aber in der Realität nie wirklich ausgenutzt haben. Ansonsten ein lange Zeit genutzter, sehr angenehmer Editor.

    Sublime Text 2

    http://www.sublimetext.com/

    Unser Neuzugang unter den Editoren nach einer Empfehlung von Harry Keller während der Typo Berlin. Ist plattformübergreifend zu haben, weswegen auch von Marko einsetzbar und mit vielen hilfreichen Features. Erster konkreter Super-Vorteil war die Installation des Less-Build-Pakets womit man direkt .css-Dateien aus seinen .less-Dateien rendern kann. (vorher mit Crunch unter Adobe Air - http://crunchapp.net/)

    TextWrangler

    http://www.barebones.com/products/textwrangler/

    Aus dem Hause BareBones (remember BBEdit), der wohl am längsten benutzte Texteditor bei uns bisher. Gerne und viel genutzt die Suchen-Funktion über ganze Verzeichnisse.

    Welchen Editor nutzt ihr und wie oft wechselt ihr die Werkzeuge? Seid ihr einem bestimmten Editor auf Jahre treu oder seid ihr – wie wir – ständig auf der Suche nach einem noch besseren Tool?

  • RSS ist tot

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 14.03.2013 in Recherche, RSS, Technisches · 4 Kommentare

    Das war in den letzten Jahren ein oft gehörtes Argument. Wir versuchten dennoch unsere Auftraggeber zu überzeugen, Feeds einzurichten und zu bedienen, um einen möglichst vielfältigen Informationszugang zu ermöglichen. Jetzt will Google am 1.Juli seinen RSS-Reader abschalten. Damit entfällt in unserem Arbeitsalltag ein sehr bequemes Arbeitsmittel.

    Es gibt Wortmeldungen, die in diesem Umstand Positives sehen (netzwertig.com) - bisher kleine Mitspieler können nun ihre Dienste besser anbieten und vielleicht haben wir alle in einem halben Jahr ein viel besseres Tool am Start, als es Google bisher bot.

    Andere (heise.de) sehen hier einen Vertrauensbruch, der Auswirkungen auf die Nutzung anderer (bisher) freier Dienste haben wird.

    Wir werden in den nächsten Wochen Alternativen ausprobieren und die weitere Nachrichtenlage beobachten. Neue Erkenntnisse berichten wir hier.

  • Webdienstag #4

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 09.01.2013 in Technisches, Webmontag

    Der Webdienstag zum Thema Processing am 08.01.2013

    In kleiner Runde mit Jens Weber (mediaarchitecture), Daniel Schmidt (xpdt) im Büro bei Kohlhaas & Kohlhaas.

    Jens gab uns einen Einstieg ins Thema mit beeindruckenden Beispielen aus der eigenen Projektarbeit. Darüberhinaus sind wir die Beispielscripte durchgegangen und haben die Grundbegriffe und -prinzipien kennengelernt. Jetzt steht den ersten eigenen Spielereien nichts im Wege.

    Darüber hinaus waren Arduino-Boards und Minecraft (Erfahrungsbericht von Martin aus den Ferien) Diskusionsthemen vor allem im Zusammenhang mit der Frage, wie Kinder sich selbst das Programmieren beibringen (Crafting mit Redstone, Programmierung von Turtles mit LUA in Feed the Beast)

    Nächstes Treffen ist am 12. Februar 2013, dann in den Räumen von XPDT.

  • Telefonbuchsynchronisation

    veröffentlicht von Marko Meister am 23.12.2012 in Lab, Technisches · 7 Kommentare

    Wer kennt das nicht: da hat man E-Mail Programm, und iPhone und mehrere Benutzer und eine Telefonanlage und am Ende findet man gerade die Adresse oder Telefonnummer genau da nicht, wo man sie braucht obwohl die ganz bestimmt irgendwo eingetragen wurde.

    Was also tun? Das muss alles synchronisiert werden.

    Bei mir ist die Konstellation so: 

    • Egroupware als zentraler Adress- und Kalenderserver mit zwei Benutzern, also zwei Adressbüchern.
    • Thunderbird auf diversen Computern als E-Mail Client. Hier erfolgt der Zugriff auf die Egroupware Adressen mit Hilfe des Sogo-Connectors von Inverse via CardDav
    • Fritz!Box mit Firmware 5.29, dran angeschlossen einige DECT Mobilteile. Derzeit gibt es hier keine richtige Synchronisation.
    • dazu iPhone und iPad, Zugriff erfolgt über Carddav auf den Egroupware Server

    Eigentlich funktioniert der Zugriff auf die Adressen schon ganz gut, der einzige Wermutstropfen ist die Anbindung der Telefonanlage. Das ist deshalb ärgerlich, weil das Telefon eigentlich ja der natürlichste Platz für die Benutzung von Telefonnummern ist. Bisher ging die Synchronisation der Fritzbox leidlich gut mit einem Thunderbird-Plugin namens ThunderBox. Leider funktioniert das nun nach einem Update der Fritzbox Firmware überhaupt nicht mehr.

    Da muss also eine bessere Lösung her.

    Nach ein bisschen Recherche habe ich herausgefunden, das man mit der FritzApp fürs iPhone das aktuelle Adressbuch des iPhone als XML Datei exportieren kann, die dann über das Web-Interface der Fritzbox dort importiert werden kann. Sicher nicht der einfachste Weg, aber das sind wir ja bei Computern in heterogenen Umgebungen gewohnt.

    Leider gibt es ein Problem: bei den Namen in den Telefonbucheinträgen in der Fritzbox wird nicht in Vor- und Nachname unterschieden. Alle Einträge stehen deshalb in der Form "Vorname Nachname" im Telefonbuch der Fritz!Box. Das ist ungünstig, weil ich es eben lieber hab, wenn die Namen im Adressbuch nach Nachname sortiert werden. Ausserdem ist das ganze Prozedere natürlich viel zu umständlich.

    Nachdem ich mit die Struktur der XML-Exportdatei angesehen habe, kam mir sofort die Idee, eine solche Datei per PHP selbst zu erzeugen - natürlich aus den aktuellen Daten der Egroupware Datenbank. Dann kann ich den Inhalt der XML Datei selber formatieren, also z.B. das Namensfeld mit dem Nachname voran bestücken.

    Evtl. ist es sogar möglich, den ganzen Export/Import Vorgang soweit zu automatisieren, dass einfach die Egroupware Adressbücher der beiden Nutzer per Knopfdruck aktuell in die Fritz!Box zu übertragen werden.

    Mal sehen. Vielleicht implmentiere ich das noch dieses Jahr - nach Weihnachten, wenn die besinnliche Zeit beginnt. Die Idee steht jedenfalls.

    Nachtrag (27.10.2013):

    Mittlerweile habe ich ich das implementiert (auf der Basis der Fritz!Box API von Gregor Nathanael Meyer) und es läuft bei mir auch ganz gut. Ich stelle das Skript hier mal zur Verfügung, aber Achtung: Benutzung auf eigene Gefahr.