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Beiträge aus dem Was-mit-Medien-Alltag

„Netzwerken ohne Strom“

Unter diesem Titel veranstaltete die Gründerwerkstatt neudeli ein Seminar/Workshop zum Thema Kundenbeziehungen zwischen Designern und ihren Auftraggebern

Skizze vom Workshop
Skizze vom Workshop

In überschaubarer Runde stellte Andreas Maxbauer von der Allianz Deutscher Designer alle möglichen Facetten des Netzwerkens vor. Spannend wurde das Ganze durch kleine Übungen und Diskussionen zwischendurch und viele Erfahrungsberichte aus dem Berufsalltag des Referenten.

Meine drei „take home messages“:

  • die Frage „Was habe ich vom Netzwerk XYZ“ sollte nicht im Vordergrund stehen. „Was kann ich beitragen“ schon eher. Dann kommen Effekte schon von selbst – das muss sich aber entwickeln und braucht Zeit
  • es sind die kleinen klassischen Dinge wie Geburtstagsgrüße oder die persönliche Übergabe einer Präsentation, die heutzutage beim „Emaillen“ und „liken“ oft auf der Strecke bleiben, die aber den meisten Effekt haben
  • Es gibt viel mehr Netzwerke in die ich eingebunden bin, als ich auf dem Schirm hatte - das Seminar hat dafür die Augen geöffnet.
  • … und – ich brauche neue Visitenkarten

Ich freue mich auf die nächste Veranstaltung im neudeli – der Termin steht schon im Kalender.

05.12.2013 | Noch keine Kommentare

Beste Infografiken 2013

Den “Kantar Information is Beautiful Award” gibt es seit 2012 und jetzt wurden die Preisträger für 2013 veröffentlicht. Prämiert werden Datenvisualisierungen, Infografiken und künstlerischer Arbeiten.

Valerio Pellegrini: The Atlas Of Kant’s Legacy
Valerio Pellegrini: The Atlas Of Kant’s Legacy • http://www.informationisbeautifulawards.com/2013-winners/#special, https://dl.dropboxusercontent.com/u/1994055/100%20parole%20definitivo%20b2-01.png

Die Gewinnerliste führt 28 Arbeiten aus oben genannten Kategorien. Die Bandbreite ist sowohl inhaltlich also auch formal recht groß. Mein Highlight ist die Grafik von Valerio Pellegrini mit dem Titel „The Atlas Of Kant’s Legacy“ welche mit einem „Individual Award (Tied)“ ausgezeichnet wurde.

Die Grafik ist nicht nur sehr schön, sie beschäftigt sich auch mit dem Wirken eines Autoren/Denkers und unternimmt den Versuch, sich dem Werk grafisch zu nähern, indem einhundert Kants bedeutendster Worte im Laufe der Zeit in ihrer Häufigkeit der Verwendung beobachtet werden – eine schöne Diskussionsanregung im Rahmen unserer Arbeiten rund um die Textgenetik von Bazon Brock.

25.11.2013 | 1 Kommentar

Die schönen (Google) Web-Fonts

Beim Stöbern im Google-Schriftverzeichnis kommt mir schon manchmal der Grusel. Unter den über 600 Webfonts sind offenbar jedoch auch einige sehr schöne Exemplare versteckt.

Chad Mazzola hat auf http://hellohappy.org/beautiful-web-type/ tolle Schriftmuster zusammengestellt, die zeigen, dass es nicht nur auf die Schrift selbst ankommen, sondern auch, was man daraus macht. Ein Klick auf die Beispiele bringt einen direkt zur verwendeten Schrift.

Und hier gehts zu den Google Fonts zum selber suchen.

20.11.2013 | 3 Kommentare

SVG-Header reloaded

Neues Template – Neuer Header. Unser Blog hat ein neues Layout bekommen und der SVG-Header ein neues Farbschema, welches auf die Inhalte der Website reagiert.

Die Headergrafik bildet wenn sie ohne Parameter verwendet wird die vier Rubriken (Feldforschung, Lab, Recherche, Webmontag) ab.

Innerhalb der Rubrik wird die Grafik eingefärbt (hier das Beispiel der Rubrik „Lab“). Neben der Grundfarbe wird ein Teil der Kacheln zufällig abgetönt, so dass das Ganze etwas abwechslungsreicher aussieht.

Hinter der SVG steckt ein PHP-Script, welches Zugriff auf die Parameter der Website hat und daraus den Code der Zeichnung generiert. Damit kann bei jedem Aufruf der Seite eine individuelle Zusammenstellung erzeugt werden.

14.11.2013 | 2 Kommentare

Webdienstag #13

Unser Webmontag – jeden zweiten Dienstag im Monat – am 12.11.2013.

Birgit startete mit einem Bericht von der Mini-Konferenz border.none, die Sie am 25. Oktober 2013 in Nürnberg besuchte und versprach noch einen Beitrag hier im Blog.

Ich hatte mich in den letzten Monaten intensiver mit dem Thema CRM beschäftigt. Es gibt viele schicke Lösungen, die aber in der Regel cloud-basiert arbeiten und bei denen die Server nicht in Deutschland stehen, womit diese Tools für eine weitere Betrachtung schon mal ausfallen. Lokale installierbare Lösungen – gar Open Source - sind dann dünner gesäht. Auch hier wurden einige Produkte ausprobiert (u.a. vtiger). Hier hat man es mit sehr umfangreichen Lösungen zu tun, mit Funktionen, die für die kleine Freiberufler-Agentur nicht notwendig sind. Deshalb hatte ich eine kleine CRM-Machbarkeitsstudie auf Akira-Basis umgesetzt, die bei uns seit Anfang Oktober vielversprechend im Einsatz ist.

Zum gemütlichen Teil hatten uns die Themen Datensicherheit und Privatsphäre wieder voll im Griff. Wir alle haben dabei sicher viel dazu gelernt und festgestellt, dass nicht nur auf Technikseite einiges passieren muss, sondern sich auch soziale Verhaltensweisen anpassen müssen. Nicht zuletzt sind wir als Web-Developer mit in der Verantwortung, denn wir sind es, die die Like-Buttons auf die Websites setzen – womit wieder der Bogen zum Konferenzbericht und dem Vortrag von Bastian Allgeier in Nürnberg geschlagen wurde.

14.11.2013 | 1 Kommentar

Webdienstag #12

Unser Webmontag – jeden zweiten Dienstag im Monat – am 08.10.2013. Dieses Mal zum Thema 3D-Druck.

Am letzten Web-Dienstag kamen wir auch auf 3D-Drucker zu sprechen, es gab keinen richtigen roten Faden, und wir hüpften von Punkt zu Punkt. Ich, Tobi, habe mir vor ein paar Wochen einen Bausatz gekauft, der noch seiner Fertigstellung harrt, und derweil mein Wohnzimmer belegt – es handelt sich dabei um einen Mendel90, frei nach Nophead, in der DiBond-Ausführung, wie er bei http://www.electronic-things.de zu beziehen ist. Leider waren meine DiBond-Platten nur zu-, aber nicht ausgeschnitten, und auch nicht, wie im Bausatz von Nophead, gebohrt, was ein Grund für die Verzögerung war – Ungenauigkeiten bei manchen Bauteilen war ein anderer, in Jena kümmerte man sich aber zeitnah um (dann genau gefertigten) Ersatz, der mir unkompliziert zugeschickt wurde …

Wenn ich mit dem Drucker weiter bin, wird es auch hier davon zu lesen geben.

Eine andere Frage war, wie genau der Workflow zum Druck aussieht, von der Modellierung, über das Slicen, bis hin zu Fragen, was für Beschränkungen es beim Druck gibt (Stichworte: Überhänge und Stützmaterial). Matthias konnte da aufgrund seiner Erfahrung mit den Druckern bei Medien und Gestaltung kompetent Auskunft geben, Details dazu würden den Rahmen hier sprengen.

Nach einem kurzen Ausflug zum aktuell Machbaren in Sachen Scan und Photogrammetrie zum Erhalt von 3D-Modellen existierender Vorlagen (und einem kurzen Seitensprung zur Frage von Copy- und anderen Rechten in diesem Bereich) ging es dann zur Frage, was denn eigentlich gedruckt wird, und woraus – Minions (aus „Ich – einfach unverbesserlich“) liegen zwar bei einigen ganz weit vorne, sind aber sicherlich kein Grund, sich so einen Drucker anzuschaffen. Wir kamen bald zu dem Schluss, dass es wahrscheinlich sehr praktisch wäre, im persönlichen Umfeld jemanden zu haben, der sich um die Vorhaltung einer solchen Infrastruktur und des notwendigen Know-hows kümmern könnte, touchierten dann kurz entsprechende Lab-Strukturen (wie Maker-Labs oder Fab-Labs), und hüpften von dort weiter zu einer neuen Verleihkultur (inkl. Software zur Nachverfolgung von Verliehenem und Verleihportalen).

Alles in Allem wieder ein angenehmer Abend in charmantem Ambiente (Dank an Birgit und Martin) mit anregenden Diskussionen …

15.10.2013 | 1 Kommentar