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Beiträge aus dem Was-mit-Medien-Alltag

Beuys Brock Vostell

Ausstellungseröffnung im ZKM Karlsruhe am 23. Mai 2014

Letztes Wochenende eröffnete die Austellung über die „bedeutenden deutschen Aktionskünstler der Nachkriegsmoderne Joseph Beuys, Bazon Brock und Wolf Vostell“ (ZKM-Pressetext) unter anderem mit Reden von Bazon Brock und Peter Weibel. Schon allein diese Programmpunkte lohnten die Fahrt in den Süden.

Die Ausstellung selbst ist ein Sammelsurium unglaublich vieler Exponate, darunter sehr viele Videos von Aktionen der drei Künstler. Ein Abend reicht nicht, eine Woche sicher auch nicht, um alles in Ruhe aufzunehmen. Ich warte gespannt auf den Katalog, der sicherlich Texte und Bilder in Ruhe erlebbar macht - für (einige) Videos kann ich auf die Mediathek der Website von Bazon Brock verweisen.

28.05.2014 | Noch keine Kommentare

Infografik der Woche

Welche Jobs werden in Zukunft Roboter übernehmen?

Is your job at risk from robot labor?
Is your job at risk from robot labor? • http://qz.com/202312/is-your-job-at-risk-from-robot-labor-check-this-handy-interactive/

Zitiert im Vortrag „Roboterjournalismus: Wenn Algorithmen Nachrichten machen“ (Youtube-Link) von Lorenz Matzat auf der re:publica habe ich mir den Artikel „Is your job at risk from robot labor?“ auf Quartz nochmal einzeln angeschaut und erkläre das darin enthaltene interaktive Diagramm hiermit zur Infografik der Woche.

Eventuell ein Hint für alle, die gerade mitten in der Berufswahl stehen, diese mal unter diesem Anspekt zu betrachten.

Kleine Randbemerkung: das Bildschirmfoto zeigt nicht zufällig den Job des Web Developers. Hier wird nur eine zwanzigprozentige Wahrscheinlichkeit der Roboterisierung prognostiziert. JUHU.

Und hier noch ein anderer Link aus dem Vortrag „THE FUTURE OF EMPLOYMENT: HOW SUSCEPTIBLE ARE JOBS TO COMPUTERISATION?“ (PDF-Link)

28.05.2014 | Noch keine Kommentare

„Kooperation ist die Rettung“

Vortrag von Victoria Ringleb, Geschäftsführerin der AGD

co-working-space in der bauhaus.factory
co-working-space in der bauhaus.factory • Foto: Martin Kohlhaas

Es ging um das Netzwerken in der Kreativwirtschaft, vor allem als Chance für „Einzelkämpfer“ auf der Suche nach spannenderen und/oder größeren Projekten. Netzwerken wurde hier weniger als Form von lockerem Austausch, sondern im Sinne von konkreter Kooperation bei realen Projekten referiert.

Für mich war der Termin vor allem eine Gelegenheit, am Tag der Eröffnung, die bauhaus.factory, das neue Kreativzentrum in Weimar mal von innen zu sehen.

19.05.2014 | 2 Kommentare

Webmontag #18 – Konferenzberichte

Webmontag #18 - die Folgen
Webmontag #18 - die Folgen • Foto: Martin Kohlhaas

Der Webmontag startete mit Tobis Wunsch nach einer neuen Rubrik, die noch keinen richtigen Namen hat aber ungefähr benannt werden kann: „Der wichtigste Artikel für mich aus der letzten Zeit, den ihr unbedingt lesen solltet - muss nicht unbedingt Tech sein, kann aber …“ und startete die Reihe mit einem Artikel aus dem New Yorker „THE END OF FOOD“. Ich empfehle „Die Kampa-Kumpel“ aus dem Spiegel-Heft Nr. 19/2014. (die anderen Links bitte in die Kommentare!) 

Zunächst berichtete Roland von seinem Besuch auf der Information Design Conference in London mit ausführlichen Kommentaren und Links. Hier die schnöde Linkliste:

Damit war der Abend schon fast rum - es folge der re:publica-Bericht von Birgit und mir - hier sei auf meine erste Nachlese verwiesen sowie den Youtube-Kanal und die Zusammenfassung des WDR.

Als Technik/Tool/Projekt, was ich empfehle zu beobachten schicke ich hier noch den Link zu xierpa nach (siehe auch hier). Petr van Blokland hält dazu auf der Typo2014 einen Vortrag, vielleicht gibt es den ja später auf Youtube und bingt mehr Erleuchtung.

Es war wieder ein wunderbarer Abend. Der nächste Termin ist der 2. Juni - wie immer 20:00 Uhr. 

13.05.2014 | 2 Kommentare

re:publica 2014

Eine Nachlese die nicht funktionieren kann

re:publica 2014 | Namensschilder
re:publica 2014 | Namensschilder • Foto: Martin Kohlhaas

Ich glaube es gibt so Sachen, die kann man schlecht jemandem vermitteln, der sie nicht selbst erlebt hat. Letztes Jahr habe ich die re:publica online verfolgt - via twitter, die Live-Streams und die täglich erscheinenden eBooks. Das war spannend aber irgendwie nicht besonders spektakulär. Seit dieser Woche weiß ich nun, wie es sich anfühlt, vor Ort gewesen zu sein.
Die Anzahl der tweets, oder die Menge der Videos geben kein Bild von der Stimmung.

Weiter ins Detail will ich da gar nicht gehen. Auch Zusammenfassungen von Einzelvorträgen lasse ich an dieser Stelle weg. Ich kann nur empfehlen, sich so viele der Vorträge wie möglich online noch anzuschauen (Danke für die viele Arbeit und die Veröffentlichung!). Ein wichtiger Tipp: ignoriert die Titel - die sind meist doof. Hinter den beklopptesten Titeln verbergen sich oft die spannendsten Vorträge. Einfach reinklicken. Zum Einstieg nachfolgend ein paar Empfehlungen:

Diese Liste macht einen sehr einseitigen Eindruck – dieser täuscht. Die re:publica ist unglaublich vielfältig. Von einem Vortrag zum nächsten kann man eine wahnsinnige Themenvielfalt erleben. Von Elternblogs über Bildungsthemen, Hardware-Workshops, Netzkultur, Video, usw. – es ist in der Menge nicht zu überblicken. Die obige Liste ist deshalb so einseitig, weil bei der Beschäftigung mit dem Leitthema Snowden/Überwachung/digitale Freiheit klar wird, dass wir über Elternblogs und Katzenbilder gar nicht reden brauchen, wenn die Grundlage schon nicht stimmt oder wie es Sascha Lobo sagt, wenn das Internet kaputt ist.
 

09.05.2014 | Noch keine Kommentare